Die am 15.September 1907 in Kanada geborene Schauspielerin Fay Wray gilt als die Ur-Mutter aller Scream-Queens. Sie wuchs ländlich in einer achtköpfigen Mormonenfamilie auf. Einige Jahre nach der Geburt der kleinen Fay zog die gesamte Mischpoke dann in die USA, in die unmittelbare Umgebung Hollywoods.

 

Anfangs in kleinen Rollen zu sehen, vorrangig in den 20er Jahren angesagten Stoffen wie Melodramen und Westernfilmen, wechselte sie später von PARAMOUNT zu RKO und bekam dort auch größere Drehbuchpassagen zugeschrieben. 

 

1932 trat sie u.a. in in dem Tonfilm "Graf Zaroff – Genie des Bösen" auf. Ein Jahr später folgte mit "King Kong und die weiße Frau" dann schließlich ihr größter Erfolg. Das spektakuläre Affenthater rettete RKO vor dem finanziellen Ruin, brachte der blonden Schönheit schon früh einen gewissen Kultstatus ein und machte sie zu einer der vielbeschäftigsten Darstellerinnen von "Tinseltown". Allein 1933 wirkte Fay Wray in 11 Hollywood-Produktionen mit. 

 

Auftritte in "Das Geheimnis des Wachsfigurenkabinetts" oder in "Doctor X" festigten ihren Ruf als Horror- und Scream-Queen.

 

Nach ihrer 2. Ehe nahm sich die unterdessen zweifache Mutter eine Auszeit von der großen Leinwand, schrieb einige Novellen, ein Theaterstück und ihre eigene Biografie.

 

Peter Jackson versuchte, sie für sein Remake von "King Kong" zu einem kleinen Cameo-Auftritt gewinnen. Wray sagte zu, starb allerdings vor Beginn der Dreharbeiten im Alter von 96 Jahren.